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Beispiele aus der Region zeigen:
Soziale Nachfolgelösungen funktionieren!


Kraftstrasse (BS) 2017 gekauft durch Genossenschaft COHABITAT

Die Liegenschaft an der Kraftstrasse besteht aus 14 Wohnungen sowie diversen Gewerbe- und Atelierräumen im grosszügigen Hinterhof. Das Gebäudeensemble wurde 1992 durch 3 Ehepaare zu gesamter Hand erworben. Alle Wohnungen und Werkstätten wurden seither einer sanften Sanierung unterzogen, so dass noch immer bezahlbarer Wohn- und Gewerberaum zur Verfügung steht. Da alle Miteigentümer längst im AHV-Alter angekommen sind, drängte sich ein Verkauf der Liegenschaft auf. Für alle Beteiligten war klar, dass als potentielle Käuferin nur eine Genossenschaft in Frage kommen kann. Eine Genossenschaft ist die Garantie, dass die Idee von bezahlbarem und gutem Wohnraum unweit des Novartis Campus auch in Zukunft erhalten bleibt. Die Rechtsform der Genossenschaft ermöglichte, dass auch die Hausgemeinschaft an der neuen Eigentumsstruktur beteiligt werden konnte. Durch enge Verbindungen zur Genossenschaft COHABITAT war die Käuferin rasch gefunden. Die 1974 gegründete, eher kleinere und nach einem starken Hausgemeinschaftsprinzip funktionierende Genossenschaft kaufte mit der Kraftstrasse nach über 40 Jahren wieder ein neues Haus! Dieses Beispiel zeigt wie soziale Nachfolgelösungen die Bedürfnisse der Alteigentümer erfüllen und sich dafür auch ältere Genossenschaften wieder in Bewegung setzen lassen.


Mörsbergerstrasse (BS) 2017 gekauft durch Genossenschaft Mietshäuser Syndikat

Das Haus, bestehend aus 5 Parteien, besitzt einen kleinen Hinterhof und wurde im Jahr 1897 erbaut. Die Kaufverhandlungen zog sich über eine längere Zeitperiode hin. Die Mieter des Hauses wussten, dass der Besitzer des Hauses in einem gewissen Alter war. Da ihnen das Haus am Herzen lag, nahmen sie Kontakt mit ihm auf, um einem möglichen Verkauf an Dritte vorzubeugen. Die anfänglich stark ablehnende Haltung des Besitzers gegenüber dem Vorhaben der Mieterschaft, das Haus selbst zu kaufen, schlug nach Verhandlungen, Erklärungen und Abmachungen mit der Genossenschaft Mietshäuser Syndikat in wohlwollende Zusprache um. Der Kaufvertrag wurde schliesslich in wohlwollendem Einverständnis und gegenseitigen Dankesbezeugungen von allen Seiten unterzeichnet.


Dornacherstrasse (BS) 2016 gekauft durch GEWONA NORD-WEST

Eine ältere Witwe besass eine Liegenschaft, in der ihr Ehemann geboren wurde und viele Jahre darin gewohnt hatte. Sie verwaltete nach seinem Ableben das Haus selbst und es war ihr ein grosses Anliegen, dass Mieterinnen und Mieter mit weniger hohen Einkommen zu bezahlbaren Mieten darin wohnen können. Im Gespräch mit der benachbarten Genossenschaft am Tellplatz reifte die Lösung, das Haus vor dem Ableben zu verkaufen. Man einigte sich auf einen Kaufpreis mit dem die bisherigen Mieten in den nächsten 5 Jahren belassen werden können. Der Kaufpreis liegt etwas dreissig Prozent unter dem heute möglichen Marktwert. Zudem gewährte die bisherige Besitzerin eine verzinsliche Verkäuferhypothek über 95% des Verkaufspreises. Die Verkäuferhypothek war für sie die beste Lösung, denn mit einer Anlage auf dem Geldmarkt hätten noch Negativzinsen bezahlt werden müssen. Somit konnte eine Win-Win-Lösung für alle, Verkäuferin, Mieter und Mieterinnen sowie die Genossenschaft gefunden werden.


Rixheimerstrasse (BS) 2016 gekauft durch Genossenschaft Mietshäuser Syndikat

Als das Vorderhaus mit 5 Wohnungen und das Hofgebäude mit 2 Ateliers nach dem Ableben der Besitzerin verkauft werden sollte, versuchten die langjährigen Mieter, das Haus selbst zu erwerben. Dies gestaltete sich schwierig, denn die Erbengemeinschaft hatte bereits eine Immobilienfirma mit dem Verkauf beauftragt. Die Bewohner konnten aber an der Ausschreibung teilnehmen, denn die Erbengemeinschaft wollte die bestehende Mieterschaft bevorzugen. Über den Verband der Wohnbaugenossenschaften (wohnbaugenossenschaften nordwestschweiz) gelangte die Hausgruppe schliesslich an die Genossenschaft Mietshäuser Syndikat. Die Preisvorstellung der Verkäufer waren anfangs noch zu hoch und es wurden weitere Verhandlungen geführt, die schlussendlich zu einem Entgegenkommen seitens der Erbengemeinschaft führte. Die Rixheimerstrasse ist ein Musterbeispiel für die erfolgreiche Koordination zwischen verschiedenen Organisationen, die sich für eine soziale Nachlassplanung engagieren.


Bündnerstrasse (BS) 2015 gekauft durch GEWONA NORD-WEST

Im schönen Haus der Dreissigerjahre mit drei 3-Zi-Wohnungen und Nutzgärten ist die Hausbesitzerin aufgewachsen. Der Bezug zum Haus war gross. Sie verwaltete die Liegenschaft immer selbst, sorgte für den ordentlichen Unterhalt und nahm auch die notwendigen wertvermehrenden Investitionen vor. Trotzdem blieben die Mieten moderat. Die Rentnerin wollte dieses Haus bewusst vor dem Ableben verkaufen, damit sich die Erben nicht darüber streiten, ob und wie verkauft werden soll. Beim Geld verteilen ist dies einfacher. Über eine Mieterin gelangte sie an die Wohngenossenschaft GEWONA NORD-WEST. Man einigte sich auf einen Kaufpreis der ca. 20% unter dem Marktpreis lag. Obwohl mit der Handänderung die kostendeckenden Mieten um 10% erhöht werden mussten waren alle Mieterinnen glücklich in diesem schönen Haus weiterhin wohnen zu können. Sie wurden nach dem Kauf auch GenossenschafterInnen.


Eptingerstrasse (BS) 2015 gekauft durch GEWONA NORD-WEST

In den Dreissigerjahren hatte eine Handwerkergenossenschaft zwei schöne Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 16 3-Zi-Wohnungen, Mansarden und Nutzgärten gebaut. Die zweite Generation der Genossenschafter wollte die Genossenschaft nicht mehr weiterführen und beschloss die Häuser zu verkaufen. Die Generalversammlung beschloss beim Verkauf eine sozialverträgliche Lösung zu finden. Die Genossenschafter entschieden sich für den Verkauf an eine Wohngenossenschaft, dies zu einem Preis der dreissig Prozent unter der Verkehrswertschatzung lag. Weil die bisherigen Mieten derart günstig waren, mussten diese zwar um 20% erhöht werden. Alle Mieter, die jetzt auch Genossenschafter sind, waren damit einverstanden und glücklich weiterhin in den Häusern wohnen zu können.


Klybeckstrasse (BS) 2015 gekauft durch Genossenschaft Mietshäuser Syndikat

Dank eines Hinweises von Phönix Printing Pool, einem Copyshop im Eckhaus Klybeckstrasse/Offenburgerstrasse kam im April 2015 der Kauf der Liegenschaft mit zehn Mietparteien durch die Genossenschaft Mietshäuser Syndikat zustande. Die langjährige Eigentümerin des Hauses zeigte sich für die Ideen und Ziele des Mietshäuser Syndikats offen und hat der Genossenschaft das Haus zu einem fairen Preis angeboten.