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Grundsätzliches zu Wohnbaugenossenschaften

Genossenschaften sind gemeinnützig

Genossenschaften wollen mit ihren Liegenschaften keine Profite erwirtschaften. Sie verrechnen nur eine sogenannte Kostenmiete, das heisst, lediglich so viel, wie die Wohnung effektiv kostet. Dadurch sind die Mietpreise bei Wohngenossenschaften längerfristig um 20% bis 30% tiefer als auf dem übrigen Wohnungsmarkt. Die Liegenschaften von Genossenschaften sind der Spekulation entzogen und bleiben dadurch bezahlbar.

Genossenschaften sind sicher

Die Bewohnerinnen und Bewohner geniessen als Mitglieder in Genossenschaften eine hohe Wohnsicherheit. Genossenschaftsmitglieder haben ein Wohnrecht und die Wohnung kann nicht einfach gekündigt werden.

Genossenschaften sind demokratisch

Die Genossenschaft ist eine demokratische Rechtsform. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die gleichberechtigte Mitbestimmung der Mitglieder ist nicht an die Höhe ihrer finanziellen Beteiligung geknüpft, damit können alle Genossenschafterinnen und Genossenschafter mitbestimmen und mitgestalten.

Genossenschaften sind solidarisch

Anders als für Wohneigentum braucht es für die Mitgliedschaft in einer Genossenschaft kein grosses eigenes Kapital. Das Risiko eines Immobilienkaufs wird solidarisch durch die ganze Genossenschaft getragen.

Genossenschaften sind aktiv

Viele Wohngenossenschaften haben ein aktives Gemeinschaftsleben in ihren Häusern und Siedlungen und strahlen durch Anlässe, Freizeitangebote und teilweise durch soziale Dienstleistungen in die angrenzenden Quartiere aus.