Medienmitteilung zum Arealkauf „im Surinam“ und „Horburg“ durch den Kanton Basel-Stadt
Wichtiger Schritt zum Viertels-Ziel in Basel-Stadt: Aktive Bodenpolitik fördert gemeinnützigen Wohnungsbau! Die Wohngenossenschaften begrüssen den Kauf und nehmen die Herausforderung an, in den nächsten Jahren mehr gemeinnützige Wohnungen zu schaffen.
Der Regionalverband wohnbaugenossenschaften nordwestschweiz begrüsst den Entscheid des Regierungsrats zum Erwerb der Areale «Horburg» und «im Surinam», um dieses Land mit knapp 600 Wohnungen im Baurecht an gemeinnützige Wohnbauträger abzugeben. Der Kanton zeigt damit, wie aktive Bodenpolitik konkret funktioniert: Areale sichern statt verkaufen – und langfristig preisgünstigen Wohnraum erhalten.
Wohnen wird für viele Menschen in Basel zunehmend teuer. Steigende Bodenpreise und renditeorientierte Verwertung setzen Mieterinnen und Mieter unter Druck. Gerade deshalb braucht es eine öffentliche Bodenpolitik, die langfristig denkt und Land dem gemeinnützigen Wohnungsbau zuführt. Mit dem Erwerb der beiden Areale übernimmt der Kanton Verantwortung und schafft die Grundlage für dauerhaft preisgünstigen Wohnraum. Dies im Sinne auch der vom Volk angenommenen Bodeninitiative «Boden behalten – Basel gestalten».
Besonders wichtig ist aus Sicht von wohnbaugenossenschaften nordwestschweiz, dass die Grundstücke im Baurecht an Wohnbaugenossenschaften abgegeben werden sollen. Das Baurecht ermöglicht es, dass Boden langfristig in öffentlicher Hand bleibt und gleichzeitig gemeinnützige Wohnbauträger preisgünstigen Wohnraum sichern können. Dieses Modell verbindet gesellschaftliche Verantwortung mit nachhaltiger Finanzpolitik.
Für den Verband wohnbaugenossenschaften nordwestschweiz ist klar: Der heutige Entscheid ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum politischen Ziel, den Anteil an gemeinnützigem und preisgünstigem Wohnraum in Basel-Stadt bis 2050 auf 25 Prozent zu erhöhen. Nun gilt es, diesen Weg konsequent weiterzugehen.
Medienkontakt:
Jörg Vitelli, Präsident
E-Mail: vitelli@wbg-nordwestschweiz.ch
Mobil: 079 487 29 78
Fotorechte: Christian Bieri

